Brotteig mit Trockenhefe (Anleitung) | Einfaches Rezept

Selber Brot backen liegt voll im Trend. Trockenhefe bringt viele Vorteile. Sie lässt sich problemlos außerhalb vom Kühlschrank lagern und bei Bedarf schnell und einfach einsetzen. Jedes Rezept, das mit frischer Hefe gelingt, kann auch mit Trockenhefe gebacken werden.

Wie wird Trockenhefe verwendet?

In der Regel entsprechen zwei Tüten Trockenhefe einem Würfel Frischhefe. Bei einem Rezept mit langer Gärzeit, wird der Anteil der Hefe reduziert. In dem Fall kann die getrocknete Hefe in geringer Menge noch einfacher dem Rezept zugefügt werden.

Das „Teig machen“ verläuft dann, im Vergleich zur Verwendung von frischer Hefe, fast identisch. Das Rühren, Kneten, Gehen und Formen vom Teig ebenfalls. Bei Bedarf können je nach Geschmack noch Körner, aber auch gewürfelter Schinken oder Käse dem Teig zugefügt werden.

Brotteig hat eine sehr lange Tradition

Früher wurde in den Familien alle drei bis vier Wochen ein Brotteig angesetzt, um später im Backhaus der Gemeinde als Brot gebacken zu werden. In der heutigen Zeit ist die Zubereitung von einem Brotteig mithilfe einer Knetmaschine wesentlich einfacher.

Trotzdem muss der Teig gehen, ruhen und eventuell gären. Das Backen erfolgt nicht mehr im örtlichen Backhaus, sondern im heimischen Backofen. Brot selber machen hat den Vorteil, dass jede Hausfrau genau weiß, was im Brotteig enthalten ist.

Je nach Rezept kann das Mehl in Bio-Qualität bei Bauern oder Mühlen in der Region gekauft werden. Teig machen, kneten, rühren und formen kann sehr entspannend sein, daher haben immer mehr Hausfrauen ihre Liebe zum Brotteig entdeckt. Selbst heikle Mehlsorten, wie Dinkel, Roggen und Hafer lassen sich mithilfe von Trockenhefe einfach backen.

Teig Brot Backen Kneten

Einfaches Brotrezept mit Roggen, Dinkel und Haferflocken

Das folgende Rezept lehnt sich eng an das Rezept an, das im YouTube Video gezeigt wird. Die Handhabung vom Brotteig ist sehr ähnlich, die Zutaten ein wenig anders.

Zutaten:

  • 120 g Haferflocken
  • 1/2 Tüte Trockenhefe
  • 1 EL Meersalz
  • 1 EL brauner Zucker
  • 210 g Roggenmehl
  • 210 g Dinkelmehl
  • 470 ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten in eine große Schüssel füllen und gut durchmischen. Den Brotteig über Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag (nach mindesten 12 Stunden) noch ein wenig Mehl (freie Wahl der Sorte) unter den Brotteig rühren, damit dieser nicht zu flüssig ist.

Den Teig in einen eingefetteten Topf geben (alternativ mit Backpapier auslegen) und bei geschlossenem Deckel noch 60 Minuten gehen lassen. In den letzten 10 Minuten der „Gehzeit“ den Backofen auf 200 Grad Celsius (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Nach Beendigung der Gehzeit den Topf mit geschlossenem Deckel in den Backofen stellen und 30 Minuten backen lassen.

Danach den Deckel entfernen und das Brot erneut 30 Minuten bei gleicher Backtemperatur ausbacken. Am Ende der Backzeit sollte das Brot „hölzern“ klingen, wenn Sie mit einem Holzlöffel darauf klopfen. Die Backzeit ist dann beendet, das Brot aus der Form nehmen und auf einem Rost auskühlen lassen.

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Haferbrot mit Trockenhefe, ganz ohne Kneten

Das in dem auf YouTube gezeigte Brotrezept mit Trockenhefe ist besonders einfach. Für die Zubereitung wird lediglich eine Schüssel, ein Teigschaber und ein Topf zum Backen benötigt. Der Hefeanteil ist gering, weil der Teig nach dem Anrühren über Nacht gärt.

Eine Knetmaschine ist überflüssig. Einfaches Rühren vom Teig, der recht weich, eher dickflüssig ist, reicht aus. Nach einer ruhigen Nacht müssen Sie den Teig noch einmal rühren, in einen gefetteten Topf geben, alternativ mit Backpapier ausgelegt und eine weitere Stunde ruhen lassen.

Der Brotteig muss nicht in den Kühlschrank.

 

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