Brot aufbewahren | Wie richtig lagern & länger frisch halten

In Deutschland gehört das Brot zu einem der beliebtesten Essenssorten. Es ist eine schnelle und sättigende Mahlzeit, die man nicht lange zubereiten muss. Also das perfekte Essen nach einem langen Arbeitstag oder wenn es morgens schnell gehen muss.

Frisches Gebäck direkt vom Bäcker oder aus dem eigenen Ofen heißt wahrer Genuss. Damit dieser auch möglichst lange anhält, erfahren Sie im Folgenden nützliche Tipps zur richtigen Aufbewahrung und Handhabung.

Welchen Fehler können Sie bei der Aufbewahrung machen?

Ein Großteil der Deutschen macht einen großen Fehler, wenn es um das Aufbewahren von Gebäck geht. Viele Menschen verstauen dieses Lebensmittel fälschlicherweise in Ihrem Kühlschrank. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um die vergleichsweise schlechteste Aufbewahrungsmethode. Das begründet sich damit, dass das in der Backware befindliche Wasser durch Stärke gebunden ist.

Mit Vollendung des Backprozesses wird dieses stetig an die Umgebung abgegeben. Dieser Vorgang nennt sich Retrogradation. Die kühlen Temperaturen im Kühlschrank verstärken diesen Prozess allerdings beinahe um das Dreifache. Im Umkehrschluss heißt das also, dass Brot im Kühlschrank nicht frisch gehalten wird, sondern viel schneller austrocknet und alt wird. Ein weiterer negativer Aspekt der Kühlschrankaufbewahrung ist die Tatsache, dass das Produkt darin den Geschmack verliert.

Es existiert aber auch eine entscheidende Ausnahme: die Sommermonate. Durch die feucht-warmen Temperaturen im Sommer eignet sich der Kühlschrank zu dieser Zeit zum Aufbewahren für Ihr Brot. Jegliche Backwaren verderben bei sommerlichen Temperaturen weitaus schneller. Sie haben die Wahl, das Brot schnell zu essen oder ein weniger geschmackliches Erlebnis aus dem Kühlschrank.

Zusätzlich sollten Sie bei der regulären Aufbewahrung auf Tupper oder ein Tuch verzichten. Greifen Sie dahingehend besser auf einen Stoffbeutel zurück. Das soll definitiv unterstützen.

brot in theke

Welche Brotsorten halten sich lange?

Interessanterweise hängt die Haltbarkeit von Gebäck auch sehr stark von der verwendeten Getreidesorte ab. Sie haben demnach bereits bei Kauf des Produktes einen entscheidenden Einfluss darauf, wie lange es frisch bleibt und hält.

Überraschenderweise neigt Brot, das zu 100 Prozent aus Weizenmehl besteht, am schnellsten zum Austrocknen. Hat die Teigware jedoch einen hohen Anteil an Roggenmehl, dann bleibt es weitaus länger frisch. Es gilt also, umso höher der Roggenanteil im Teig, desto länger kann das Brot verwendet werden. Das begründet sich damit, dass das Getreide Roggen die Flüssigkeit in der Teigware viel länger halten kann, als das Weizenmehl möglich ist. Aus diesem Grund halten sich auch Sauerteig- und Vollkornbrote länger.

Wenn Sie Ihr Brot nicht einfrieren möchten, dann kommt es auf das richtige Lagern an. Bei einer idealen Aufbewahrung ist es möglich, dass Weizenbrote bis zu 2 Tage, Vollkorn- sowie Schrotbrote sogar bis zu 9 Tage frisch bleiben und es haltbar macht.

Wie lagern Sie Gebäck richtig und was gilt es beim Aufbewahren zu beachten?

Grundsätzlich sollten Sie bei der Aufbewahrung darauf achten, dass Sie die Teigware nur für möglichst kurze Zeit in der Originalverpackung behalten. Die Produkte vom Bäcker oder aus dem Supermarkt befinden sich im Regelfall in einem Brotbeutel bzw. Plastiktüte. In diesen Verpackungen können Sie das Brot ohne weiteres ein paar Tage lagern. Allerdings fehlt es der Teigware darin an Zirkulation, sodass es weitaus schneller zur Schimmelbildung kommt.

Eine sehr gute Möglichkeit zur Aufbewahrung stellt der Brotkasten dar. Denn in einem speziellen Brotkasten hält sich das Produkt vergleichsweise am längsten und bleibt dabei ausgesprochen lange frisch. Dabei gilt der Maßstab, dass sich unverpacktes oder selbstgebackenes Brot bei einer Zimmertemperatur von 12 bis 18° Grad am besten hält. Das Behältnis sollte dabei sauber und trocken sein. Außerdem muss eine gewisse Luftzirkulation gegeben sein, damit Sie es richtig aufbewahren.

Idealerweise nutzen Sie zum Aufbewahren beispielsweise einen Brotkasten aus Holz oder Plastik, denn dieser erfüllt die genannten Bedingungen. Weitere mögliche Aufbewahrungsorte, die den Bedürfnissen des Brotes richtig entsprechen finden sich in einem Tontopf oder einem Brotbeutel aus Plastik oder Stoff.

Diese Behältnisse eignen sich besonders gut zum Lagern, da Sie die überflüssige Feuchtigkeit aufbewahren und bei Bedarf wieder an den Teig zurückgeben. Weiterhin wird eine optimale Luftzirkulation garantiert, die der Schimmelbildung vorbeugt. Dies gilt neben Brot auch für weitere Teigwaren wie beispielsweise Berliner.

Handelt es sich um bereits geschnittenes Brot, dann lohnt sich ein guter Trick. Wenn Sie die Teigware mit der Schnittfläche nach unten legen, dann bleibt es am längsten knusprig. Sie schützen Ihr Backwerk damit direkt doppelt und halten es frisch.

Ein weiterer Tipp, mit dem Sie die Teigware selbst länger frisch halten können, liegt in der Tatsache, dass Sie den Brotkasten, Tontopf oder Brotbeutel im besten Fall mindestens wöchentlich mit Essigreiniger gründlich reinigen. Damit entfernen Sie Brotkrümel und Feuchtigkeit und verhindern dahingehend die Bildung von Schimmel.

Auf diese drei grundlegenden Dinge sollten Sie demnach unbedingt achten:

1. Eine optimale Zimmertemperatur von 12 bis 18° Grad

2. Achten Sie auf eine gute Luftzirkulation in Ihrem Brotkasten oder Beutel. Damit verhindern Sie Schimmel und die Backware bleibt länger knusprig.

3. Die Teigware muss unbedingt vor der Austrocknung geschützt werden. Daher empfiehlt sich eine Aufbewahrung in einem Behältnis, das Feuchtigkeit speichern kann. Schützen Sie das Brot immer vor Hitze!

Brot richtig lagern: Tupperware, Plastiktüte oder Brotkasten?

Die Zusammenhänge einer richtigen und langhaltenden Aufbewahrung sind sehr vielseitig. Das Video gibt einen guten Einblick in die verschiedenen Ursachen, warum manches Brot länger hält als anderes. Darüber hinaus erfahren Sie detailliert, warum sich das Lagern in einem speziellen Gefäß lohnen kann. Zudem werden Sie aufgeklärt, wie Schimmel entsteht und vor allem, wie Sie diesen ideal verhindern können. Gerade selbstgebackenes oder Teigwaren, wie beispielsweise Berliner, sollen sich möglichst lange zum Verzehr eignen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Weitere Tipps rund um das Lieblingsprodukt der Deutschen

Ganz gleich, ob es um das richtige Schneidewerkzeug, Backwerkzeug oder Aufbewahrungsmittel geht, es gibt einiges zu beachten!

Gerade selbstgemachtes Gebäck schmeckt besonders gut und intensiv. Jedoch gibt es auch in diesem Fall ein paar Tricks, die beherzigen sollten. Zum Backen eignet sich ein Römertopf oder eine Brotbackmaschine. Diese geben der Teigware eine richtig schöne Form.

Wenn Sie Ihr selbstgebackenes Brot richtig schneiden möchten, dann empfiehlt sich die Anwendung einer Brotschneidemaschine. Damit erlangen Sie regelmäßig geschnittenes Brot. Ebenso können Sie einen Allesschneider nutzen. Nach dem Backvorgang können Sie das Brot mit einem Tuch schützen und auskühlen lassen. Sie können Ihr Brot überdies mit leckeren Materialien wie beispielsweise Apfel oder Banane besonders verfeinern.

Fazit

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die optimale Brotaufbewahrung von einigen wichtigen Tipps und Achtsamkeiten abhängig ist. Idealerweise haben Sie einen Brotkasten aus Plastik oder Holz, der dafür sorgt, dass gekauftes und selbstgemachtes gut geschützt sind. Auch die Verwendung von einem Stoffbeutel oder Tontopf eignen sich gut, um das Brot lange haltbar und frisch zu halten.

Die Lagerung im Kühlschrank kann nur in der Hitze vom Sommer empfohlen werden. Das Brot verliert den Geschmack und trocknet weitaus schneller aus.

Wenn Sie zu viel selbstgebackenes oder gekauftes Brot besitzen, dann lohnt es sich das Einfrieren des Produkts. Dabei können Sie auf Tupperware oder einen Plastikbeutel zurückgreifen. Auch Beutel aus anderen Materialien eignen sich dafür.

Für die Aufbewahrung eignet sich Tupper allerdings weniger. Die Zirkulation ist nicht gegeben und das Brot neigt zum Schimmeln.
Eine schöne Möglichkeit für selbstgemachtes Brot stellt die Nutzung von einem Römertopf oder der Brotbackmaschine dar. Damit erhalten Sie gleichmäßige Ergebnisse. Zum Schneiden kann ein Allesschneider oder die Brotschneidemaschine empfohlen werden. Ihr geschnittenes Brot wird somit regelmäßig. Probieren Sie gerne neue Zutaten wie Apfel oder anderes Obst.

Ich selbst lagere gebackenes nie ohne Schutz. Frisches soll in einem Brotkasten lagern. Ich halte gebackenes richtig knusprig, indem ich es nie längerfristig lagere oder zum Aufbewahren neige. Halten Sie sich an diese simplen Tipps, ich halte es so und bin zufrieden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü