Eier kochen an Ostern zum Färben & Bemalen (Anleitung)

Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob Sie weiße oder Braune Eier verwenden. Sie sollten allerdings bedenken, dass die Farbe auf einem braunen Ei weniger intensiv wirkt. Sollen die Farben also richtig strahlen, so sollten Sie die weiße Variante verwenden.

Achten Sie beim Kauf außerdem darauf, dass Sie zu glatter Schale greifen. Hier ist die Haftung der Farbe wesentlich besser als auf einer rauen Schale. Kleine Eier eignen sich für das Färben am besten. Sie verfügen über eine dickere Schale, die beim Kochen der Eier nicht so schnell reißt.

Durch die Risse gelangen Keime ins Innere, die diese schneller verderben lassen. Verwenden Sie keine zu frischen Eier. Perfekt sind 7 bis 14 Tage alte Ausführungen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte auf der Schachtel angegeben sein. Rechnen Sie davon 28 Tage zurück und Sie erhalten den Legezeitpunkt.

Bewahren Sie die Eier in den Eierfächern im Kühlschrank auf mit dem spitzen Ende nach oben. Durch diese Art von Lagerung befindet sich auch die Luftkammer oben. Bewahren Sie die Eier andersherum auf wandert die Luftblase an das andere Ende, wodurch sich die Eihaut ablösen kann und dadurch Raum für Keime schafft.

Video-Tutorial: So färbt man Eier.

Die Vorbereitung und der Kochvorgang

Vor dem Kochen sollten die Eier so rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen werden, dass Sie die Zeit haben, die Raumtemperatur anzunehmen. Das Anpiksen ist insofern sinnvoll, als das dadurch die Luft aus der Luftblase entweichen kann und die Eier so weniger dazu neigen zu platzen.

Nutzen Sie dazu einen Eipikser oder auch eine Nadel und stechen Sie diese in die stumpfe Seite. Das Wasser sollte bereits kochen, bevor Sie die Eier in das Wasser geben. Dadurch lässt sich die Garzeit besser kontrollieren. Das Wasser sollte dabei so hoch stehen, dass die Eier komplett bedeckt sind.

Noch bequemer geht es mit dem Thermomix. Hierbei einfach das Wasser einfüllen, Eier in den Garkorb geben und den gewünschten Härtegrad einstellen. Wie lange der Kochvorgang dauert, bis der gewünschte Härtegrad erreicht ist, hängt dabei von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Eine wachsweiche Konsistenz benötigt etwa fünf bis acht Minuten. Das Ei wird hart, wenn Sie den Kochvorgang mit neun Minuten einplanen.

Nach dem Kochen sollten Sie die Eier kalt abschrecken, um zu verhindern, dass diese im Inneren weiter garen. Ob Sie sich für kochen und färben gleichzeitig entscheiden oder Sie lieber vorher kochen, liegt dabei ganz bei Ihnen.

Hase schaut auf Eier

Schön bemalte Eier zusammen mit dem Osterhasen.

Die Farben und das Färben

Im Handel lässt sich eine breite Auswahl an Lebensmittelfarbe finden, die Sie zum Färben benutzen können. Aber auch wenn Sie lieber auf natürliche Produkte zurückgreifen wollen bietet sich Ihnen eine große Auswahl. Rottöne erhalten Sie zum Beispiel durch die Schalen der roten Zwiebel oder von Rotkohlblättern.

Goldgelbe bis braune Töne entstehen durch den Einsatz von Zwiebel- oder Walnussschalen und schwarzem Tee. Um grün zu färben, können Sie Petersilie oder Spinat benutzen. Bevor Sie jedoch mit dem Färben beginnen, sollte ein Sud vorbereitet werden. Dieser besteht aus 250 Gramm Pflanzenteilen, 500 Milliliter Wasser und einem Schuss Essig.

Der Sud sollte zuerst 30-45 Minuten kochen, bevor Sie die Eier hineingeben. Der Einsatz von Naturfarben sorgt für den typisch natürlichen Look, indem die Farbe eher uneinheitlich auf dem Ei verteilt wird. Sollten Sie Wert auf Gleichmäßigkeit legen, so empfiehlt sich der Einsatz von Flüssigfarben oder Färbetabletten.

Natürlich können Sie zu Ostern auch kleine Kunstwerke erschaffen und diese bemalen, allerdings sollten die Ostereier in diesem Fall vorher ausgepustet werden. Einen besonders schönen Glanz erhalten Sie, wenn Sie die Ostereier zum Schluss mit Speiseöl einreiben.

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