Fertigen Brotteig aufbewahren | Wie lange im Kühlschrank?

Der Hefeteig als Grundlage für die Zubereitung zahlreicher Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Brot oder Brötchen, aber auch für Spezialitäten wie Hefegebäck oder den Pizzateig zum Selbstbelegen, ist nach dem Kneten und dem Formen unkompliziert aufzubewahren.

Hierbei gilt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten auf die wir im folgenden Ratgeber eingehen und selbstgebackenem Brot mit leckerem Schinken steht nichts mehr im Weg.

Die Hefe macht’s

Die Grundlage eines lockeren und duftigen Brotes ist der richtige Hefeteig. Hefe lebt und bedarf beim Fertigen des Brotteigs, wie bei der Lagerung etwas Zuwendung.

Die Hefe ist dafür verantwortlich, dass der Teig „aufgeht“, was bedeutet, dass sich das Volumen bei gleichem Gewicht durch Gärung vergrößert. Hierin liegt die lockere Konsistenz der Hefebackwaren begründet.

Aber Hefe kann noch mehr: Durch den Gärprozess der Hefen entwickeln sich besondere Aromastoffe, die Sie als den Duft frischen Brotes kennen und die den unverwechselbaren Geschmack hervorbringen.

Hefe schätzt eine warme (aber nicht zu heiße) Umgebung – um die 30 Grad Celsius sind ihr sehr willkommen. Im Sommer „geht“ der Brotteig mit einem Tuch abgedeckt auf der Fensterbank und im Winter in der Nähe der Heizung.

Aufgrund der im Winter geringen Raumfeuchtigkeit ist hier das Abdecken mit einem feuchten Tuch besonders wichtig.

Zu viel des Guten – was nun?

Schnell kann es passieren, dass Sie zu viel Brotteig zubereitet haben und es sich absehen lässt, dass das Brot nicht gegessen werden kann, bevor es hart wird. Oder Sie möchten Teig vorbereiten, um ihn am Folgetag frisch zu backen und das warme Gebäck direkt auf den Tisch zu bringen.

Ob Trockenhefe oder Frischhefe – sie benötigen Wärme und sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank heraus verarbeitet werden. Allerdings lässt sich ein fertiger Brotteig durchaus im Kühlschrank lagern, bis er im Ofen gebacken wird.

Das Aufbewahren schadet Ihrem Teig nicht. Im Gegenteil: selbst bei Kühlschranktemperatur sind die Hefen aktiv und sorgen für das „gehen“ des Teigs – allerdings in Zeitlupe.

Tipps und Ratschläge vom Profi – „Brötchen selber backen!“

Das Rühren des Teigs – ob mit der Knetmaschine oder per Hand – und das Aufbewahren im Kühlschrank erfreut sich schon lange großer Beliebtheit. Hier können Sie beim Fertigen Zeit sparen und Ihre Teigwaren extra frisch und ohne vorherigen Stress auf den Tisch bringen.

In dem sehr anschaulich gestalteten Video können Sie beobachten wie Brötchenteig vorbereitet und für den kommenden Tag im Kühlschrank „gehen“ gelassen wird. Auch gibt es allgemeine Hinweise zum Rezept und wichtige Ratschläge.

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Aufenthalt im Kühlschrank – kein Problem

Der frische Hefeteig kann in der Kälte gut ruhen – jedoch nicht zu lange. Vor seiner Weiterverarbeitung können Sie den Teig für 24 Stunden im Kühlschrank stehen und „gehen“ lassen.

Am nächsten Tag nehmen Sie ihn eine halbe Stunde bevor er verwendet wird aus der Kühlung. Ein für den folgenden Tag gedachter Teig sollte mit kalter Flüssigkeit zubereitet werden und dann direkt in den Kühlschrank kommen, damit er nicht warm wird.

Es empfiehlt sich den Teig in einem ausreichend großen – der Gärprozess ist zwar verlangsamt, aber aktiv – verschlossenen Behälter in den Kühlschrank geben.

Kühlschrank Lagern Aufbewahren Brot

Fazit

Das Lagern eines Brotteigs im Kühlschrank stellt grundsätzlich kein Problem dar. Bis zu 24 Stunden und sogar etwas darüber hinaus hält es der Teig vor dem Fertigen in der Kälte aus und setzt auch seine Gärung fort.

Das können Sie sich zunutze machen und Brotteig für den Folgetag vorbereiten, sodass er Ihnen frisch zur Verfügung steht.

 

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