Selbstgebackenes Brot aufbewahren | Wie lagern & frisch halten

Brot ist ein fester Bestandteil gesunder Ernährung und typisch deutsch. Belegt mit Käse oder Wurst, mit leckerem Brotaufstrich oder als Beilage zu allerlei Gerichten, es ist immer wieder begehrt und beliebt.

Vor allem Selbstgebackenes erfreut sich zunehmender Beliebtheit, Rezepte dafür gibt es unzählige. Viele nennen eine Brotbackmaschine ihr Eigen, doch nicht jeder hat immer die Zeit für eine frische Zubereitung.

Es stellt sich die Frage, wie lange bleibt selbstgebackenes Brot frisch, wie lässt es sich am besten aufbewahren und wo hält es sich am längsten frisch?

Diese und weitere Fragen möchten wir im Folgenden Artikel beantworten:

Die Haltbarkeit ist abhängig von der richtigen Lagerung

Mit der Brotbackmaschine lässt sich leckeres und gesundes Backwerk relativ einfach zubereiten, dazu bedarf es keiner großen Backkünste. Mit dem Allesschneider lässt sich Gebäck anschließend in die richtige Portionsgröße unterteilen. Das A und O für die Haltbarkeit von frischem Brot ist die optimale Lagerung. Glaubt man der Statistik, so bewahren mehr als 10 Prozent der Deutschen das Backwerk im Kühlschrank auf, was falsch ist. Genauer gesagt, ist es die schlechteste Methode der Lagerung überhaupt. Wie kann ich das Gebackene frisch halten und wie lagere ich mein Selbstgebackenes optimal?

Im Kühlschrank lagern?

Backwaren enthalten Wasser, das durch die Stärke im Mehl gebunden ist. Nach dem Backprozess wird dieses nach und nach abgegeben. Durch die niedrigen Temperaturen, die im Kühlschrank herrschen, wird dieser Prozess etwa um das Dreifache beschleunigt. Das Brot wird also nicht frisch gehalten, sondern trocknet schneller aus. Hinzu kommt der Geschmacksverlust durch die kühlen Temperaturen. Einzige Ausnahme: in feucht-warmen Sommern verderben Backwaren wie Brot und Brötchen außerhalb des Kühlschranks etwas schneller. In solchen Zeiten kann man selbstgebackenes Brot im Kühlfach lagern, den nachlassenden Geschmack muss man akzeptieren.

Grundsätzliches für die Aufbewahrung

Ideal für das Lagern von selbstgebackenem Brot sind Temperaturen von 18 bis 22 Grad, also die übliche Zimmertemperatur. Das Lagern sollte so erfolgen, dass die Luft zirkuliert. Dafür eigne sich ein atmungsaktiver Brotkasten oder ein Römertopf. Entsteht ein Luftstau, kann sich durch die Feuchtigkeit, welche das Gebackene abgibt, Schimmel bildet. Schützen Sie Ihr Brot beim Aufbewahren vor dem Austrocknen, Frischhaltebeutel eigenen sich besser als Papiertüten. Unterschiede für die Haltbarkeit gibt es auch bei den Brotsorten. Enthalten diese einen hohen Anteil an Roggen, Vollkorn, Schrot oder Sauerteig, sind diese länger haltbar als ein Weißbrot.

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In diesem Video wird fachmännisch geprüft, welche Methode die beste ist für das Lagern von Broten. Solche groß angelegten Versuche müssen Sie nicht wirklich starten, interessant ist die Sache trotzdem. Wer sich an ein paar Tipps hält, sorgt dafür, dass die Haltbarkeit seines frisch gebackenen Brotes möglichst lange ist.

Welcher Brotbehälter eignet sich für das lagern?

Optimal für das Aufbewahren sind Behälter aus Steingut oder Ton. Die offenen Poren transportieren die überschüssige Feuchtigkeit vom Brot weg, bei Bedarf auch zurück. Dieser Feuchtigkeitsaustausch kann optimal frisch halten und verhindert die Schimmelbildung. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren Brotkasten immer richtig sauber halten. Alte Brösel und Brotkrumen können Keimen und Bakterien als Nährboden dienen. wischen Sie Ihren Brotkasten einmal in der Woche mit Essig aus, so wird den Schimmelsporen der Kampf angesagt.

Lange Haltbarkeit durch einfrieren

Ein Klein- oder Single-Haushalt muss auf gute Backwaren nicht verzichten. Backen Sie Ihr eigenes Brot mit der Brotbackmaschine und lassen es danach abkühlen. Anschließend wird das Brot mit der Brotschneidemaschine in Scheiben geschnitten und portionsweise eingefroren. So können Sie jeden Tag Ihr Brot frisch auftauen oder im Toaster aufbacken. Der frische Geschmack bleibt beim Einfrieren erhalten, ideal ist ein Auftauen in 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur.

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