Rohen Brot- und Sauerteig einfrieren (Anleitung)

Immer mehr Hobbybäcker entdecken das Brotbacken für sich. Der Duft von frischem Brot aus dem heimischen Ofen, ob zum Frühstück mit Marmelade und Honig, mit Schinken und Käse belegt oder als Beilage beim Grillfest, frisch Gebackenes ist eine feine Sache.

Die Zubereitung von Brotteig dauert etwas länger und ist daher für spontane Mahlzeiten eher ungeeignet. Wer immer etwas Brotteig eingefroren hat, kann jederzeit ohne große Vorbereitung mit dem Backen anfangen.

Eventuell muss das Rezept etwas angepasst werden. Aus dem Teig können Sie Brötchen oder Brot formen und einfrieren. Sie müssen die Backwaren dann nur noch aus dem Gefrierschrank oder dem Kühlschrank-Tiefkühlfach holen und aufbacken.

Rohen Brotteig zubereiten und einfrieren

Ob Sauerteig oder anderen Brotteig – benutzen Sie Ihr Lieblingsrezept einfach als Basis. Dabei kann im Prinzip jedes Brotrezept als Grundlage dienen, eventuell müssen Sie kleine Veränderungen vornehmen.

Verwenden Sie proteinreiches Mehl anstelle des normalen Mehls. So lässt sich die richtige Konsistenz erreichen. Die Kälte beim Einfrieren könnte das Gluten im Mehl abschwächen, das Brot würde flacher und fest werden.

Vollkorn-, Hartweizen- und Roggenmehl sind proteinreicher und eignen sich daher ideal für die Zubereitung von Brotteig zum Einfrieren. Der höhere Gehalt an Protein verhindert, dass der Teig während des Einfrierens an Gasen verliert.

In der Regel lässt sich die Mehlsorte aus dem Rezept problemlos austauschen, ohne dass Sie die Menge ändern müssen.

Die richtige Hefe für Teig und Sauerteig zum Einfrieren

Thermometer Temperatur Einfrieren

Langsam gärende Hefe ist ideal, wenn Sie rohen Brotteig einfrieren möchten. Alternativ können Sie die im Rezept angegebene Menge auch verdoppeln. Beim Einfrieren wird ein Teil der Hefe absterben, sodass nach dem Auftauen der Teig nicht mehr richtig aufgeht.

Bereiten Sie Ihren Brotteig oder Sauerteig nach Rezept zu. Rühren Sie Salz, Mehl und Hefe miteinander an und geben danach das komplette Mehl hinzu. Kneten Sie den Brotteig mit den Händen oder mit der Knetmaschine.

Lassen Sie den Teig danach 45 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, sodass er gehen kann. Legen Sie ihn dazu auf Backpapier oder in eine leicht gefettete Schüssel und decken Sie ihn etwas ab.

In nachfolgenden Video wird gut verständlich erklärt, wie roher Hefeteig eingefroren wird. Dasselbe gilt in der Regel auch für anderen rohen Brotteig.

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Machen Sie es sich einfach

Wer immer etwas Brotteig oder Sauerteig eingefroren hat, kann bei Bedarf auf diesen Vorrat zurückgreifen. Ich kann das nur empfehlen. Formen Sie den rohen Teig vor dem Einfrieren zu einem Brotlaib oder Brötchen, das spart später beim Backen Zeit.

Muss der Teig laut Rezept zwei Mal gehen, so erfolgt das zweite Gehen nach dem Auftauen. Eingefrorener Teig hält in der Regel bis zu sechs Monate. Achten Sie darauf, dass er keinen Gefrierbrand entwickelt. Beschriften Sie das Behältnis mit dem Teig mit Datum und Inhalt.

Wird der Teig gebraucht, holen Sie ihn etwa eine Stunde vorher aus dem Gefrierfach und lassen ihn antauen. Danach legen Sie ihn auf ein Blech und lassen ihn nochmals drei Stunden auftauen. Anschließend können Sie Ihr Brot oder die Brötchen wie im Rezept angegeben aufbacken.

 

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