Zwiebelkuchen mit Brotteig (Rezept) | Fränkischer Zwiebelplootz

Süße Kuchen sind jedem Menschen ein Begriff, wohingegen der herzhafte Zwiebelkuchen nicht überall gleichermaßen bekannt ist.

Wollen Sie Ihre Freunde bzw. Gäste z. B. auf einer Feier folglich mit einer besonderen Kreation beeindrucken, wagen Sie sich an den Fränkischen bzw. Thüringer Zwiebelplootz. Er ist auf jedem Fest ein kulinarischer Hingucker von besonderer Qualität und exquisitem Geschmack.

Einen Zwiebelkuchen aus Brotteig backen – das geht?

Wer in Süddeutschland bzw. in Ostdeutschland über Jahrmärkte und bunte Feste zieht, dem wird eine typische Spezialität der Region mit Sicherheit schon einmal begegnet sein – der Zwiebelkuchen vom Blech.

Klassisch wird er nach Fränkischer bzw. Thüringer Art mit Sauerteig gebacken und u. a. rund um Frankfurt auch als Zwiebelplootz bezeichnet. Folgen Sie jedoch ganz bestimmten Rezepten, lässt sich der Teig für den Zwiebelkuchen auch mit Brotteig zubereiten.

Wie dies funktioniert und welche Formen die beliebte Spezialität auf diese Weise annehmen kann, dies wollen wir Ihnen in diesem kulinarischen Beitrag näher vorstellen.

Rezept für Zwiebelkuchen aus Brotteig – was brauche ich?

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Eingangs sei gesagt, dass ein Zwiebelplootz sich mit den richtigen Zutaten unkompliziert backen lässt. Alles, was Sie dafür benötigen, finden Sie in Ihrem Supermarkt um die Ecke.

Sie brauchen sich nur auf den Weg machen und die wichtigsten Bestandteile zusammensuchen. Hierzu gehören neben Zwiebeln, Schinken bzw. Schinkenspeck als Belag selbstverständlich die entscheidenden Zutaten für das Kneten des Teigs.

Wollen Sie Ihren Zwiebelkuchen mit Brotteig zubereiten, benötigen Sie:

– 270 Gramm Sauerteig
– 225 Gramm Roggenmehl 1150
– 160 Gramm Weizenmehl 1050
– 200 Gramm Wasser (30 – 35 °Celsius)
– 8 Gramm Salz (gehäufter Teelöffel)

Der Sauerteig, der später mit dem Brotteig vermischt wird, wird mit 150 Gramm Roggenmehl Typ 1150, 120 Gramm Wasser (ca. 30 – 40 °Celsius) und 25 Gramm Anstellgut (ASG) hergestellt.

Wie wird der Teig verarbeitet?

Sie können den Teig entweder selbst kneten oder ihn in einer Knetmaschine bzw. im Thermomix herstellen. Dafür vermischen Sie als Erstes die Zutaten gut miteinander, formen anschließend einen großen Teigballen und lassen ihn im Kühlschrank für eine Weile ruhen, damit er aufgehen kann.

Im Anschluss wird der Teig auf einem gefetteten Blech ausgerollt und mit den gewünschten Zutaten belegt, je nachdem, ob es sich um einen Zwiebelkuchen Fränkischer bzw. Thüringer Art handeln soll. Welchen Belag Sie verwenden, hängt vom jeweiligen Rezept ab, das Sie zugrunde legen.

Für den ‚klassischen‘ Zwiebelplootz sind Zwiebeln und Schinkenspeck nötig. Die Zwiebeln werden anfangs in kleine ca. einen Zentimeter große Würfel geschnitten, während der Speck in der Pfanne mit ein wenig Margarine angebraten wird.

Schließlich werden die Zwiebeln hinzugegeben und für ca. eine halbe Stunde geschmort, ehe sie auf dem Brotteig verteilt und mit saurer Sahne und Ei überzogen werden. Im Backofen muss das Ganze ca. 30-40 Minuten bei 200-220 °Celsius backen.

Wie mache ich einen Zwiebelkuchen?

Das Rezept für Zwiebelkuchen ist für jeden Hobbykoch machbar. Wenn Sie allerdings lieber auf der Basis von Bildern kochen und backen als nach einem Schriftstück, können Sie diese im folgenden Video finden.

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In Beiträgen wie „Zwiebelkuchen“ lernen Sie detailliert, was Sie über die richtigen Zutaten und die richtige Vorgehensweise bei der Herstellung eines Zwiebelplootz Fränkischer bzw. Thüringer Art wissen müssen. Auch wie Sie den Teig richtig rühren und gehen lassen sollten, erfahren Sie in diesem informativen Video.

 

 

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