Brot im Römertopf aufbewahren? | Im Tontopf & Brottopf lagern

Brot ist ein vielseitiges Nahrungsmittel, ob mit leckerem Aufstrich oder bunt belegt, als Beilage zum Essen oder beim Grillabend, es schmeckt immer. Inzwischen gibt es unzählige Sorten im Angebot beim Bäcker oder zum Selber backen.

Am besten schmecken Backwaren, wenn sie ganz frisch sind. Doch wie soll man Brot lagern bzw. aufbewahren, damit es nicht innerhalb kürzester Zeit an Geschmack und Feuchtigkeit verliert, austrocknet oder gar Schimmel ansetzt? Als Geheimtipp gilt der Römertopf.

Auf diese Themen möchten wir im Folgenden genauer eingehen:

Backwaren richtig lagern

Backwaren enthalten Feuchtigkeit, diese verdampft kontinuierlich. Dies macht sich oft schnell bemerkbar, wenn Sie Brot beim Bäcker kaufen und in der Papiertüte nach Hause nehmen. Bleibt es darin, ist es innerhalb kürzester Zeit steinhart.

Selbst in einer Plastiktüte hält sich das Gebackene nicht wirklich lange, das verdunstete Wasser bleibt in der Tüte. Die Oberfläche des Brotes wird feucht und Schimmel bildet sich. Der Kühlschrank ist ebenfalls keine gute Variante. Die Kälte entzieht dem Brot das Aroma und die Feuchtigkeit.

Brot selbst backen und richtig aufbewahren

Selbst Brot backen steht hoch im Trend. Backmischungen, verschiedene Mehlsorten und Körner als Zutaten werden einfach gemischt und mit der Brotbackmaschine entsteht ein herrlich leckeres Brot. Dieses Aroma möchten Sie sich erhalten und das Selbstgebackene richtig aufbewahren?

Ideal ist zum einen das Einfrieren des Brotes. Nach dem Abkühlen portionieren Sie Ihr Brot mit der Brotschneidemaschine. Danach geht es ab ins Tiefkühlfach, von dort können Sie es bei Bedarf entnehmen und in 2-3 Stunden auftauen oder auf dem Toaster kurz aufbacken.

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Hier werden die verschiedenen Möglichkeiten der Aufbewahrung kurz angesprochen. Brot im Papierbeutel, im Römertopf oder im Gefrierschrank lagern. Weiterhin sehen Sie, was passieren kann, wenn die Feuchtigkeit des Brotes – auch beim Auftauen – nicht aus dem Beutel entweichen kann. Es bildet sich Schimmel, die Backwaren werden ungenießbar.

Lagern im Brottopf

Der perfekte Aufbewahrungsort für Backwaren aller Art ist der Brottopf. Das Gebackene bleibt darin frisch und knusprig, Schimmelbildung wird verhindert. Entscheidend für die bestmöglichste Funktion ist das Material der Töpfe.

Die Form erinnert meist an einen Römertopf, üblicherweise sind die Aufbewahrungstöpfe aus Steingut, Steinzeug, Ton, Keramik oder Terrakotta. Jedes Material hat seine individuellen Eigenschaften. Steinzeug ist stoßfest, ein Brottopf aus Terrakotta oder Ton ist sehr widerstandsfähig, ein Römertopf ist auch ohne Glasur fast wasserdicht.

Weitere Eigenschaften eines Brottopfes

Ein Brottopf hat immer die Form eines Brotes, ist also oval oder rund. Üblicherweise verfügen die normalen Töpfe über einen Deckel, allerdings sind sie nicht luftdicht. Belüftungslöcher sorgen für die notwendige Zirkulation der Luft, welche die Haltbarkeit des Gebäcks bewirkt.

Lagern Sie das Brot möglichst am Stück und schneiden Sie es erst kurz vor dem Verzehr mit dem Allesschneider oder Messer in Scheiben. Legen Sie besonderen Wert auf Hygiene, dann achten Sie darauf, dass Römertopf oder Keramiktopf Spülmaschinen geeignet sind.

brotscheiben

Backwaren im Tontopf lagern

Einen Teil des frisch gebackenen Brotes möchten Sie für den Bedarf der nächsten Tage nicht einfrieren, sondern entsprechend lagern. Ideal ist dafür ein Römertopf, dieser Tontopf ist atmungsaktiv und bietet dem Brot ein optimales Klima. Ständiger Feuchtigkeitsaustausch ist gegeben, so dass die Backwaren nicht schnell austrocknen. Ein unglasierter Keramiktopf speichert die überflüssige Feuchtigkeit des Brotes und gibt sie nach außen in den Raum ab.

Das Gebäck bleibt trocken und kühl gelagert, kann aber nicht austrocknen. Damit das Brot im inneren des Topfes mit ausreichend Sauerstoff versorgt ist, muss der Tontopf an einem kühlen und trockenen Ort stehen. Ideal ist eine Temperatur von 12 bis 18 Grad Celsius, so kann kein Schimmel entstehen. Wird er regelmäßig feucht mit Essigwasser ausgewaschen, wird eventuellen Keimen der Garaus gemacht.

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