Hefe ansetzen und zubereiten (Tipps) | Brotteig selber machen

Ein Teig mit Hefe kann sehr unterschiedlich sein. Als Hermann, der eine Art Naturhefe enthält oder als Brotteig, der mit frischer Hefe oder Trockenhefe zubereitet wird. Praktisch ist, wenn Sie den Teig am Vortag mit Hefe ansetzen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Was Hefe zum Gehen benötigt

Teig mit frischer Hefe ansetzen:

Um einen Hefeteig aus Frischhefe ansetzen zu können, wird ein Vorteig benötigt. Dieser sollte nicht nur den aufgelösten Hefewürfel enthalten, sondern auch 1 EL Zucker und 3 EL Mehl, sowie warmes Wasser. Hefen „ernähren“ sich von Kohlenhydraten, die sowohl im Zucker, wie auch im Mehl vorhanden sind.

Damit der Vorteig gut funktioniert, sollte an dieser Stelle auf Salz, Eier und Fett verzichtet werden. Ein derartiger Hefeansatz wird nur gerührt und kommt ohne Kneten aus, da er dickflüssig flüssig ist. Erst nach dem Ruhen können Sie den Vorteig (der mittlerweile Blasen entwickelt hat) mit den restlichen Zutaten aus dem Rezept zu einem Teig kneten und nach dem Gehen formen. Hefeteige nach diesem Rezept mögen es warm.

Brot Teig Hefe Backen Kneten

Möchten Sie einen Hefeteig am Vorabend für den Kühlschrank ansetzen? Dann können Sie auf das Ansetzen von einem Vorteig verzichten und gleich alle Zutaten aus dem Rezept zu einem Teig verarbeiten. Entscheiden Sie selber, ob Sie den Teig mit den Händen oder mithilfe einer Knetmaschine kneten möchten.

Teig mit Trockenhefe ansetzen:

Ein Brotteig, den Sie mit Trockenhefe zubereiten, benötigt ebenfalls keinen Vorteig oder Hefeansatz. Sie können direkt alle Zutaten aus dem Rezept miteinander vermischen und den Teig kneten. Lassen Sie den Brotteig vor dem Backen an einem warmen Ort mehrmals gehen. Je länger Sie den Teig ruhen lassen, desto aktiver wird die Hefe.

Brotteig selber machen, mit Trockenhefe

Im unten verlinkten YouTube Video wird genau gezeigt, wie einfach das Ansetzen von einem Brotteig mit Trockenhefe ist. Das weitere Zubereiten von diesem Teig kann sehr unterschiedlich ausfallen, da es sich um einen Grund-Teig handelt.

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Ob als Brot zum Osterschinken, zur Zubereitung von einem Schinken / Kasseler im Brotteig, zur Herstellung von Brötchen, als Boden für Pizza oder Zwiebelkuchen oder mit Zucker verfeinert als Grundboden von Streusel-, Apfel- oder Zwetschgenkuchen.

Brot selber machen ist gar nicht schwer

Ohne Vorkenntnisse können Sie problemlos Brot, Brötchen, Hermann und andere Hefegebäcksorten selber machen. Es gibt nur wenige Grundregeln, an die Sie sich halten sollten. Diese entfallen aber zum größten Teil, wenn Sie den Hefeteig am Vortag ansetzen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Sie können dann am Morgen mit dem Teig zubereiten, worauf Sie gerade Lust haben. Sie brauchen sich somit noch nicht einmal einen Tag vorher entscheiden, was Sie mit dem Brotteig zubereiten möchten. Es sei denn, Sie haben sich für einen dickflüssigen Hefeteig entschieden, den Sie rühren müssen und nicht mit der Knetmaschine kneten können. Ein Hefeteig zum Rühren ist zum Zubereiten von einem Topfbrot, maximal zum Formen von Baguettes geeignet.

Brotteig, der schnell gehen soll

Brotteige, die schnell gehen und nicht über Nacht im Kühlschrank ruhen sollen, müssen nach dem Ansetzen an einem warmen Ort stehen. Nur so gehen sie innerhalb von 1 bis 2 Stunden so auf, wie es gewünscht ist. Am besten schlagen Sie über die Schüssel mit dem Hefeteig und trockenes Küchentuch oder setzen einen Teller auf die Schüssel.

In der Teigschüssel soll nach Möglichkeit die Wärme isoliert werden, damit der Hefeteig nicht auskühlt. Ein Hefeteig hat es gerne leicht feucht und warm. Einige Backöfen bieten daher eine Gärstufe an, damit der Hefeteig im temperierten Backraum ungestört gehen kann. Die Gär-Temperatur zum perfekten Gehen vom Vorteig sollte im besten Fall zwischen 30 und 45 Grad Celsius liegen, 50 Grad Celsius aber nicht überschreiten.

Was beim Brotteig machen vermieden werden sollte

Die Zutaten wie Wasser oder Milch, die im Rezept stehen, sollten immer gut erwärmt aber nicht heiß sein. Eine Temperatur der flüssigen Zutaten zwischen 30 und 35 Grad Celsius ist empfehlenswert. Hefeteig sollte immer an einem warmen Ort ohne Zugluft gehen. Offene Fenster und Türen sind daher zu vermeiden. Ansonsten finden sich alle wichtigen Hinweise im Rezept.

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